
Ein jeder bekommt eine Karte und der Spieler mit der höchsten Karte beginnt das Spiel in der Position des Dealers, der bekanntlich besten Position bei Flop Spielen wie Texas Holdem oder Omaha Poker.
Sollten zwei Spieler die gleich hohe Karte bekommen, entscheidet hier nicht die Farbe, wie viele vielleicht annehmen, sondern diejenigen Spieler erhalten neue Karten (auch wenn sie danach schlechter abschneiden als zuvor - auch das ist Poker)
Um das Ganze jetzt wirklich cool und professionell zu machen stellen wir euch das System des so genannten "self dealing card rooms" vor.
Und das geht so:
Der Spieler der auf der linken Seite des Dealers am Tisch sitzt mischt als ersters die Karten. Danach gibt er die gemischten Karten dem Spieler der zur Rechten des Dealers sitzt - dieser muss einmal den Kartenstapel abheben. (Hinweis: Es müssen mindestens fünf Karten abgehoben werden) Somit wird potentielles falsches Mischen (oops - oder gar Falschspiel) ausgeschlossen.
Die gemischten und abgehobenen Karten werden dann dem Spieler der auf der Dealer Position übergeben, der sie dann - beginnend beim Spieler der in der Small Blind Position sitzt - austeilt.
Alternativ kann man auch das System mit einem zweitem Karten Packung spielen, die immer wechselweise im Einsatz sind, das heißt Spieler, die nicht in der aktuellen Runde mitspielen, können schon einmal die Karten des sich nicht im aktuellen Spiel befindenden Stapels mischen. Dann hat man nach Ende der Runde sofort wieder gemischte Karten zur Hand, ein Verfahren das den Spielfluss enorm beschleunigt.
Artikel von: Wolfram@pokerclubwien.at
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